Einzelkämpfer vs. Teamplayer – ein unentschiedenes Duell

Es ist immer schön, mit den Freunden oder dem Partner etwas zu unternehmen. Aber ist es so schlimm, alleine zu sein? Ab und zu kann man davon auch profitieren – trotz Partnerschaft!

Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste.

Hans Krailsheimer

 

Wenn der Abwasch mal tagelang in der Küche vor sich hin vegetiert und im Wohnzimmer Staubbälle herumtanzen wie Tumbleweed in einer einsamen Gegend, dann weißt du: du bist alleine zuhause.

Zugegebenermaßen ist das manchmal schon recht eklig. Aber es gibt durchaus viele Vorteile des Alleinseins.

 

1. Sing like nobody's listening: Ob unter der Dusche, im Auto oder einfach so: Singen macht glücklich. Besonders, wenn niemand zuhört und man gnadenlos schief trällern kann. Wer nicht gern singt, kann alternativ auch ausgelassen zur Lieblingsmusik tanzen.

2. Lesen und Lernen: Niemand ist zuhause, es herrscht absolute Ruhe. Also schnell ein Tee gekocht und das Lieblingsbuch gegriffen. Auch möglich: Hochkonzentriert den Lernstoff für die nächste Klausur pauken. Klappt nur, wenn man wirklich mal alleine ist.

3. Take a Selfie: Wer Langeweile hat, kann dem neusten Trend nachgehen: Selfies. Den neuen Lidschatten ausprobieren, die Haare gestylt – los geht's. Ein Foto, zwei oder hunderte – die Digitalkamera macht's möglich. Und wem die so entstandenen Schnappschüsse nicht gefallen, der kann sie ja ganz schnell wieder löschen.

 

Leider gibt es auch viele Aktivitäten, die alleine unmöglich durchzuführen sind bzw. einfach keinen Spaß machen.

 

1. Geschenke einpacken: Wer schon ein Mal versucht hat, ein großes eckiges Geschenk alleine einzupacken, der wird spätestens am bunten Paketband laut fluchend gescheitert sein. Es ist aber auch anstrengend, wenn Geschenkpapier und Klebestreifen gegeneinander kämpfen und man selbst als Schiedsrichter das Beste daraus machen muss.  

2. Gesellschaftsspiele: Für Spiele wird man niemals zu alt. Für klassische Brett- oder Kartenspiele werden allerdings meist mindestens vier Personen benötigt. Wer alleine zocken will, muss wohl oder übel auf Onlinegames oder Spielekonsolen zurückgreifen.

3. Feiern gehen: Dem alleinigen Losziehen in die Partynacht steht zunächst nichts im Wege. Allerdings müssen Gesprächs- und Tanzpartner dann erst einmal gesucht werden. Dabei kann es auch zu unerwünschten Begegnungen kommen, in denen frau am besten immer einen Beschützer in Form einer Freundin oder guten Kumpels dabei haben sollte.

 

Abschließend gibt es noch einige Tätigkeiten, die in die Rubrik "Geschmackssache" fallen: Der eine fühlt sich alleine wesentlich wohler dabei, der andere kann nicht auf eine Begleitung verzichten.

 

1. Shopping: Viele Frauen gehen ohne die Mutti oder die beste Freundin gar nicht erst in die Stadt. Dabei kann es auch sehr entspannt sein, mal alleine loszuziehen. Einen "Shoppingberater"  braucht man gar nicht immer. Und notfalls kann diese Rolle auch von der jeweiligen Verkäuferin eingenommen werden.

2. Sport: Beim Schwitzen auch noch Zuschauer? Muss nicht sein. Jedoch kann gemeinsames Training auch sehr motivierend wirken. Außerdem gibt es viele Sportarten, die nur im Team betrieben werden können. Und wie man bei unseren WM-Helden gesehen hat: Zusammen sind wir stark und gemeinsam kommen wir zum Erfolg. Auch beim Durchhalten einer Diät kann ein Gleichgesinnter zum Unterstützer werden.

3. Kochen: Natürlich braucht man auch zum Kochen keine zwei Personen. Aber ist es nicht viel schöner, gerade als Paar, gemeinsam das Abendessen zuzubereiten und anschließend königlich zu dinnieren? Und auch der lästige Abwasch erledigt sich zusammen doppelt so schnell!

 

Und nun zu euch: Was macht ihr am liebsten ganz alleine? Und bei welchen Freizeitaktivitäten wollt ihr absolut nicht auf eure Freunde verzichten?

Foto: Kati Märten / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nd)

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